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Broschüre - Zeremonien des Lebens


Vielen Dank, dass Sie sich für Spiritualistische Zeremonien des Leben interessieren. Diese können auf Wunsch auch als rein spirituelle Zeremonien gebucht werden.


Um notwendige Informationen austauschen und Ihre Wünsche und Vorstellungen diskutieren zu können, braucht es ein erstes Treffen. Bis 50 km Umkreis oder online ist dies immer kostenlos. Danach können Sie sich entscheiden, ob ich die richtige Person für Sie bin und ob Sie mir den Auftrag erteilen möchten. Sollten Sie sich dafür entscheiden, werde ich alles daran setzen, die Zeremonie professionell und zugleich persönlich zu gestalten.


Gerne gebe ich Ihnen vorab ein paar Hintergrundinformationen zu mir als Geistliche der SNU. Wie Sie vielleicht aus meiner anderen Tätigkeit wissen, bin ich ein zertifiziertes SNU-Medium, -Lehrerin & -Prüfungsexpertin.


Die SNU (Spiritualists' National Union) bildet zudem über den spirituellen Zweig auch Geistliche aus und lädt hierzu entsprechend qualifizierte Persönlichkeiten ein. Die Ausbildung ist sehr umfangreich und umfasst Vertrauensgespräche genauso wie die Seelsorge in Spitälern, Seniorenheimen, Gefängnissen & mehr. Ebenso gehört das Vorbereiten und das Abhalten von Zeremonien des Lebens 
wie Trauungen, Segnungen, Erneuerungen des Eheversprechens, die Feier zum Gedenken an das Leben eines lieben Verstorbenen (in der Schweiz eher bekannt unter dem Namen Trauerfeier) & die spirituelle Namensgebung dazu. 


Nach erfolgreich durchlaufener Ausbildung eruiert das Komitee, ob man den Standard erreicht hat und die Persönlichkeit ist, um zur Endprüfung eingeladen zu werden. Das OSNU hinter meinem Namen steht also dafür, dass ich von der SNU als "Officiant" ausgebildet, geprüft und ernannt wurde und als Geistliche in all den genannten Feldern tätig bin (a).


Wichtig für Sie scheint mir, dass Sie mich ungeachtet Ihres Glaubens buchen können. Meine Zeremonien basieren auf den 7 Leitsätzen (siehe weiter unten). Wenn Sie mich als Zelebrant engagieren, heissen Sie mindestens die Kernbotschaft dieser gut. Mehr ist nicht notwendig, darf aber gerne sein. Wir werden beim ersten Zusammentreffen die Bedeutung anschauen und auch ob und wenn ja, wie sie in Ihre Zeremonie eingeflochten werden sollen.


Lassen Sie mich etwas ausholen und Ihnen den Britischen Spiritualismus, welcher unter anderem darauf beruht, dass die Seele unendlich weiterlebt und wir mit unseren lieben Verstorbenen weiterhin in Kontakt sein können, kurz und knackig erklären:


Nun, die Wahrnehmung von Verstorbenen ist so alt wie die Menschheit selbst. Urvölker waren davon überzeugt, dass die Verstorbenen im Leben danach weiterleben und viele Urvölker hielten hierzu Rituale ab. Auch um weiter in Kontakt zu sein. Jenseitskontakte sind also nichts Neues.


Ebenso wurde die Christliche Kirche mit Jesus auf der Basis der Medialität (ein Medium ist einfach erklärt das Telefonkabel zwischen Jenseits und Diesseits) gegründet. Im alten, wie im neuen Testament findet man viele Angaben, welche sensitive und mediale Tätigkeiten beschreiben.


Erst im 4. Jahrhundert nach Christus wurden diese ganz natürlichen Fähigkeiten unterbunden. Ab da war es nur noch Priestern erlaubt den Heiligen Geist (wie es die Christliche Kirche nennt) durch sie arbeiten zu lassen. Alle anderen, welche ihr mediales Talent nutzten, wurden als Hexen und Ketzer verfolgt. Tausende wurden gefoltert, verbrannt oder sonst zum Tode verurteilt.


Es gab also schon immer Phänomene, die bezeugten, dass unsere lieben Verstorbenen weiterhin um uns sind. Wenn wir in der Geschichte nun etwas vorspulen kommen wir zu den Fox Sisters, welche für den Modernen und den Britischen Spiritualismus von grosser Bedeutung sind. Ich werde hier nicht ins Detail gehen, da es den Rahmen sprengen würde. Für Sie scheint mir jedoch interessant zu wissen, dass zwar schon vorher andernorts (b) von der Geistigen Welt verursachte Klopfgeräusche wahrgenommen wurden, aber der 31. März 1848 (c) als Geburtsstunde des Modernen Spiritualismus gilt. Damals nahmen die Klopfgeräusche im Häuschen der Familie Fox in Hydesville in Amerika ein Ausmass an, dass schlussendlich Nachbarn und immer mehr Menschen dazu geholt wurden. Dieses Ereignis zeigte auf, dass die Geistige Welt eine Intelligenz ist, dass die Verstorbenen sehen und hören und sich mit einem Klopfcode uns Inkarnierten mitteilen und wir in einen Dialog gehen können und dass ganz normale Menschen wie Sie und ich mediale Fähigkeiten haben können. Die Nachricht verbreitete sich rasant. Nicht nur in der Region, sondern im ganzen Land.


Nur kurze Zeit später wurde der Moderne Spiritualismus dann nach England gebracht (d). Kirchen wurden gegründet und bald waren Gruppierungen von Spiritualisten auf der ganzen Insel verteilt. 1890 wurde der erste Versuch gestartet, die vielen kleinen Gruppierungen zusammen zu schliessen (e), dies auch, um stärker gegen die immer noch strafrechtlichen Verfolgungen zu sein. Hierzu ist zu sagen, dass es in England erst seit 1951 legal ist als Medium tätig 
zu sein. Unzählige Pioniere haben uns hierfür mutig und passioniert den Weg geebnet.


1901 wurde dann die grösste Spiritualisten-Vereinigung, die SNU, gegründet (f). Sie ist auf den folgenden 3 Pfeilern aufgebaut: Philosophie, Religion und Wissenschaft. D.h. 1901 musste in den Statuten festgelegt werden, was die Spiritualists' National Union ist und was Spiritualisten sind. Dieser erste Artikel in den Statuten ist unabänderbar und deshalb musste etwas genommen werden, was treffend ist, aber auch weit in die Zukunft reicht. Hierzu wurden Leitsätze (g) niedergeschrieben, die eine Basis bilden sollen, jedoch keine starren Glaubenssätze sind. Interessant ist, dass ihre Kernaussage auch nach über 120 Jahren immer noch topaktuell ist.


Wie oben erwähnt ist der Spiritualismus in England eine offiziell anerkannte und als bekennender Spiritualist auch meine Religion. Die 7 Leitsätze bieten jedem Spiritualisten die Möglichkeit eine positive Lebensweise zu entdecken, sie sind in keiner Art ein Dogma, bilden jedoch die Basis, um seine ganz eigene persönliche Lebensphilosophie zu finden. Die 7 Leitsätze von mir frei übersetzt heissen:

1) Die Göttliche Essenz, die alles belebt
2) Die Verbundenheit
3) Die Gemeinschaft mit den Wesen im Leben danach & der Engelsfunke
4) Die Seele lebt unendlich
5) Eigenverantwortung
6) Wir ernten was wir säen; jetzt, später oder im Leben danach
7) Die eigene Weiterentwicklung wahrnehmen und umsetzen


Gerne erläutere ich Ihnen bei unserem Gespräch mit ein paar wenigen Worten die Leitsätze und ich bin überzeugt, dass diese sowieso schon ganz natürlicher Teil Ihres Lebens sind.


Weiter werden wir anschauen, wie die Zeremonie gegliedert ist, ich werde Ihnen Vorschläge an Texten und Liedern unterbreiten, werde Ihnen das Zeremonienbuch erklären und und und.


Falls Sie das Gefühl haben, ich könnte Ihre Zelebrantin sein, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme. Es ist mir eine Ehre, Sie an diesem wichtigen Tag begleiten und die Zeremonie führen zu dürfen. 


Herzlich,

Iris Eva Wuethrich OSNU

Ihre Spiritualistische Zelebrantin

(OSNU = Officiant of the Spiritualists' National Union)

Legende und erweiterte Informationen zu den erwähnten Ereignissen:


a) Um 1938/39 erste Ernennungen der SNU zum Minister. Es ist mir eine grosse Ehre, dass ich als erster & einziger Schweizer zur Ausbildung und später zur Prüfung eingeladen und zum SNU-Officiant ernannt wurde. Es geht sogar über die Grenzen hinaus, denn ich bin ebenfalls einziger Officiant mit Muttersprache Deutsch.


b) der schwedische Astronom und Forscher, Emmanuel Swedenborg, gab seine zu Lebzeiten verfassten philosophischen Schriften später aus der Geistigen Welt medial durch Andrew Jackson Davis durch


c) am 31. März ist der Feiertag des Modernen Spiritualismus und er nennt sich "Hydesville Day"


d) Maria Hayden brachte den Spiritualismus 1852 nach England. Heute ist die Hochburg der Medialität in England situiert


e) Emma Hardinge Britten brachte die verschiedenen Gruppierungen in einer Konferenz zusammen und gründete die Spiritualists' National Federation (SNF)


f) die SNF durfte aufgrund der Rechtsform kein Grund und Boden besitzen. Eine neue Rechtsform drängte sich auf. Und hiermit auch die Gründung der SNU. Oktober 1901 Gründung der Spiritualists' National Union als GmbH mit Wohltätigkeitsstatus, Juli 1902 die Uebernahme der Rechte und Pflichten der SNF


g) Emma Hardinge Britten legte 1871 in einer medial inspirierten Rede die Basis für die in 1901 adaptierten und adoptierten 7 Leitsätze der SNU


 

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